Verträge und Dokumente
Findet die Stellen. Sagt dir nicht, dass sie in Ordnung sind.
Die meisten Werkzeuge zum Redigieren liefern einen Text, der klingt, als hätte ihn ein Modell geschrieben: glatter, länger und nicht mehr deiner. Die nützliche Variante behält die Stimme und korrigiert, was wirklich falsch ist.
Oder das Dokument anhängen. Es liest docx und pdf.
Stimme, Länge, die Rechtschreibung: Die Vorgabe zählt mehr als der Auftrag.
Lesezeit und Lesbarkeit sind Zahlen, keine Eindrücke.

Es ist ein Lektor, kein Autor mit eigener Botschaft. Wo ein Text eine Haltung, ein Urteil oder eine Tatsache braucht, die nur du hast, fragt es nach, statt die Lücke mit etwas Plausiblem zu füllen.
Straff das, ohne den Ton zu ändern. Sag mir dann die Lesezeit und welche Sätze länger als dreissig Wörter sind.
Medium zum Redigieren. Small zum Messen, Formatieren und Umwandeln, und das ist der grösste Teil der Arbeit.
Grössen vergleichenNicht, wenn du sagst, was bleiben soll. Ohne Vorgabe driftet jedes Modell in seine eigene Tonlage, und genau dafür ist die Vorgabe da.
Beides, und die Lesbarkeit wird jeweils auf der passenden Skala gemessen: Die englische Flesch-Formel bewertet deutsche Texte zu streng, weil deutsche Wörter länger sind.
Es kann sie nachschlagen und Quellen nennen. Was es nicht tut: stillschweigend eine Tatsache korrigieren, bei der es unsicher ist.
Findet die Stellen. Sagt dir nicht, dass sie in Ordnung sind.
Die kleinen, exakten Dinge, exakt erledigt.
Liest das Repository, startet den Build, liest die Fehler.